Internet im Ausland – am einfachsten mit einer lokalen SIM-Karte

Internet im Ausland - SIM-Karten

Wenn du im Urlaub oder während einer Langzeitreise weiterhin online sein willst, ist die beste Option, dir eine lokale SIM-Karte zu besorgen. Natürlich kannst du auch auf das WLAN in Cafés und Hotels zurückgreifen, aber vor allem unterwegs kann eine Internetverbindung sehr nützlich sein – und flächendeckend offenes WLAN auf der Straße gibt es noch nicht in vielen Städten.

Wir haben uns bisher in jedem Land, das wir auf unserer Weltreise besuchten, eine lokale SIM-Karte zugelegt. Die kannst du dann entweder direkt mit deinem Handy nutzen, oder sie in ein mobiles WiFi Modem legen, wenn mehrere Personen gleichzeitig ins Internet wollen.

Um dir die Suche nach dem richtigen Provider zu erleichtern, habe ich eine Preis-Übersicht erstellt, die alle unsere besuchten Länder auflistet. Weiter unten findest du außerdem detaillierte Infos zum Kauf, zur Aktivierung und zum Aufladen der SIM-Karten.

Preis-Übersicht SIM-Karten

Land / Provider Preis SIM Preis / Daten
Namibia / tn mobile 267 NAD,
inkl. 1,2 GB
139 NAD / 500 MB
Südafrika / MTN 1 ZAR 51 ZAR / 300 MB
Sri Lanka / Dialog 700 LKR 699 LKR / 5 GB
Thailand / Truemove H kostenlos 379 THB / 3 GB
Laos / unitel 50.000 LAK 50.000 LAK / 5 GB
Kambodscha / Smart 5 USD,
inkl. 1,5 GB +
5 USD Guthaben
5 USD / 4 GB
Philippinen / SMART Bro 50 PHP 299 PHP / 300 MB
Indonesien / simpati 40.000 IDR ab 65.000 IDR / 2 GB
Australien / amaysim 2 AUD 29,90 AUD / 4 GB
Neuseeland / Spark 5 NZD 29 NZD / 1,5 GB
Argentinien / Claro 60 ARS 20 ARS / 7 x 50 MB
Bolivien / Entel 10 BOB 50 BOB / 1 GB
Peru / Movistar 15 PEN 90 PEN / 2 GB
Kolumbien / Movistar 5.000 COP 40.000 COP / 2 GB
Panama / Claro 5 USD 9 USD / 15 Tage
Kuba / ETECSA (WLAN Hotspot) 2 CUC / 60 Minuten

Angaben ohne Gewähr

SIM-Karte in Namibia: tn mobile

Die Netzabdeckung in Namibia ist generell nicht sehr gut – du brauchst also nicht allzu viele Daten. Wir haben in knapp drei Wochen nicht mal 1 GB genutzt, weil wir außerhalb der Städte eher selten Empfang hatten.

SIM kaufen

Die SIM kannst du in jedem tn mobile Shop kaufen. Besonders viele Shops gibt es allerdings nicht – wir sind durch Zufall in Windhoek an einem vorbei gelaufen. Das war im Metropolitan Complex an der Independence Ave, Windhoek.

SIM aktivieren und aufladen

Wie du die SIM-Karte aktivierst und auflädst steht in einem kleinen Heftchen, das der SIM beigefügt ist. Du kannst auch weniger als 500 MB aufladen – mehr Infos zu den verschiedenen Preisen findest du auf der Homepage von tn mobile.

SIM-Karte in Südafrika: MTN

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In Südafrika ist es gar nicht so einfach, an eine SIM-Karte zu kommen. Du brauchst einen Nachweis, dass du in Südafrika lebst – oder jemanden, der die SIM für dich kauft.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM-Karte von MTN wird direkt beim Kauf aktiviert. Du kannst dann verschiedene Datenvolumina zu verschiedenen Preisen aufladen, eine Übersicht findest du auf der Homepage von MTN. Am einfachsten geht das, indem du den entsprechenden Betrag als „Airtime“ im Laden kaufst – „Airtime“ gibt es in fast jedem Laden in Südafrika – und die „Airtime“ dann in Data umwandelst. Wie das Umwandeln geht, erklärt ein Video auf Youtube.

SIM-Karte in Sri Lanka: Dialog

Dialog hat in Sri Lanka die beste Netzabdeckung. Wir haben neben Dialog auch Mobitel ausprobiert, aber damit hatten wir in unserem Haus im Dschungel in Hikkaduwa leider keinen Empfang.

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Die SIM-Karte von Dialog bekommst du am Flughafen direkt in der Ankunftshalle oder in jedem beliebigen Shop an der Straße.

SIM aktivieren und aufladen

Die Verkäufer können dir die SIM aktivieren. Auch die Data-Reloads bekommst du in fast jedem Shop. Entweder bekommst du eine Karte mit einem Code, den du per SMS verschicken musst – es gibt spezielle Aufladekarten für Data – oder die Verkäufer schicken dir Guthaben direkt an deine Nummer (vermutlich, weil sie keine Verkäufer-Lizenz haben).

Wenn du Guthaben vom Verkäufer geschickt bekommst, musst du dieses noch in Daten umwandeln. Dazu schickst du einfach eine SMS mit „INTxxx“ an 678. xxx steht in dem Fall für den Betrag – willst du also 5 GB für 699 LKR haben, lautet die SMS „INT699“.

SIM-Karte in Thailand: Truemove H

Truemove H ist ein relativ neuer Provider. Als wir im März 2014 in Thailand waren, gab es den noch nicht. Mit der SIM-Karte von Truemove H kannst du auch die vielen Hotspots des Anbieters in den Städten nutzen.

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Truemove H hat wie alle thailändischen Provider einen Stand am Flughafen im Ankunftsterminal. 

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM-Karte wird direkt beim Kauf von den netten Damen und Herren am Schalter aktiviert und mit dem von dir gewünschten Datenvolumen aufgeladen. Für uns haben 3 GB für die vier Wochen, die wir in Thailand waren, voll und ganz ausgereicht. In den Städten findest du in fast jedem Café ein kostenloses WLAN. Solltest du aber doch einmal dein Guthaben aufladen müssen, helfen dir die Verkäufer bei 7eleven weiter.

SIM-Karte in Laos: unitel

In Laos hat zwar jeder kleine Shop SIM-Karten von unitel, aber niemand kennt sich damit aus. Wenn du nach Data fragst, gucken sie dich nur verwirrt an. Eigentlich ist es aber ganz einfach.

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Die SIM kaufst du in einem beliebigen Shop, der ein unitel-Schild draußen hängen hat. Die SIM-Karten von unitel gibt es nicht als Micro-SIM, aber die Verkäufer haben ein Stanzgerät, mit dem sie dir die Karte auf die richtige Größe stanzen können. Lass das auf jeden Fall den Verkäufer machen, damit du nicht schuld bist, falls die SIM kaputt geht. Das ist bei uns bei der ersten SIM passiert, die landete dann im Müll.

SIM aktivieren und aufladen

Um die SIM aktivieren zu können, musst du zuerst eine beliebige Nummer wählen. Wie du anschließend die SIM aktivierst, steht auf dem Rahmen der SIM-Karte: du schickst einfach eine SMS mit deinem Namen, der Provinz, in der du dich aufhältst, deinem Geburtsjahr und deiner Passnummer, getrennt durch Hashtags, an die 178 – das sieht also so aus: name#provinz#jahr#passnummer.

Wenn die SIM-Karte aktiviert ist, kannst du sie aufladen. Es gibt im Laden keine speziellen Aufladekarten für Daten. Du kaufst also einfach eine Aufladekarte zu dem Betrag, den du für dein gewünschtes Datenpaket brauchst. Welche Datenpakete es gibt, steht auf der Homepage von unitel. Hier steht auch, wie du das aufgeladene Guthaben in ein Datenpaket umwandeln kannst.

Eigentlich ist es ganz einfach, wenn du einmal weißt, wie es geht. Du musst allerdings beachten, dass du mehr Guthaben auf der SIM-Karte brauchst, als das Datenpaket kostet, weil du sonst die SMS zum Umwandeln nicht verschicken kannst. Das heißt, wenn du 5 GB Daten für 50.000 LAK haben willst, musst du 55.000 LAK aufladen – 5.000 LAK ist das Minimum, was in den Shops verkauft wird.

SIM-Karte in Kambodscha: Smart

Die Traveller SIM von Smart für 5 USD bietet einen sehr guten Deal für einen mehrwöchigen Aufenthalt in Kambodscha.

SIM kaufen

Die SIM-Karte kaufst du am besten in einem Smart Shop – wo du die Shops findest, steht hier.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM wird direkt vom Verkäufer im Shop aktiviert. Die 5 USD Guthaben, die du bereits beim Kauf auf der Traveller SIM hast, kannst du vom Verkäufer in Daten umwandeln lassen – für den Betrag bekommst du weitere 4 GB. Wenn du das Guthaben lieber erst später umwandeln willst, kannst du das natürlich auch ganz leicht selbst machen. Wie es geht und wie viele Daten du für welchen Preis bekommst, steht auf der Homepage von Smart.

Weiteres Guthaben kannst du aufladen, indem du im Smart Shop oder in vielen anderen Läden Auflade-Codes kaufst.

SIM-Karte auf den Philippinen: SMART Bro

Das mobile Internet auf den Philippinen ist sehr langsam. Du musst dich also auf lange Wartezeiten einstellen. Manchmal ist gar kein Internet tatsächlich besser als langsames…

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Die SIM-Karte von SMART Bro bekommst du direkt am Flughafen oder in ausgewählten Shops.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM wird direkt beim Kauf vom Verkäufer aktiviert. Als wir im Februar 2015 auf den Philippinen waren, gab es noch Datenpakete auf Laufzeitbasis. Wir konnten also für eine, zwei, drei oder vier Wochen unlimited Data kaufen. Da der Empfang auf den Philippinen in weiten Teilen zu wünschen übrig lässt, sind die neuen Tarife auf Nutzungsbasis die bessere Alternative.

Um ein Datenpaket kaufen zu können, brauchst du Guthaben auf der SIM. Das bekommst du in vielen Läden direkt vom Verkäufer per SMS an deine Nummer geschickt und drückst ihm dafür den entsprechenden Betrag in die Hand. Wie du das Guthaben dann in Daten umwandelst, steht auf der Homepage von SMART Bro.

SIM-Karte in Indonesien: simpati

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Die SIM-Karte von simpati bekommst du in jedem beliebigen Handyshop. Frag am besten jemanden vor Ort, wo der nächste Shop ist. Am Flughafen in Lombok gab es keinen, aber ich gehe davon aus, dass du die SIM auch an den größeren Flughäfen bekommst.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM kann dir direkt der Verkäufer aktivieren. Wir mussten allerdings darum bitten – die Dame kam nicht von selbst auf die Idee. Sollte der Verkäufer kein Englisch können, bitte um „registrazi“ – dann versteht er schon, was er tun soll.

Um Datenpakete kaufen zu können, brauchst du zunächst Guthaben auf der SIM. Guthaben kannst du in jedem 7eleven kaufen – der Verkäufer braucht dazu nur deine Nummer und läd dir direkt an der Kasse den gewünschten Betrag auf. In der Regel verlangen die Verkäufer 1.000 bis 2.000 Rupees zusätzlich für das Aufladen.

Sobald du Guthaben auf der SIM hast, kannst du dieses in ein Datenpaket umwandeln. Welches Paket wie viel kostet, steht auf der Homepage von simpati. Wie du siehst, hängen die Preise davon ab, wo in Indonesien du dich befindest. Um Guthaben in Daten umwandeln zu können, brauchst du mehr Guthaben auf der SIM-Karte, als das Paket tatsächlich kostet. Du musst nämlich zur Bestätigung des Kaufs eine SMS verschicken, die natürlich nicht kostenlos ist.

SIM-Karte in Australien: amaysim

Australien hat eine große Auswahl an SIM-Karten. Der Provider mit der besten Netzabdeckung und entsprechend den höchsten Preisen ist Telstra. Wenn du nicht permanent Internet brauchst oder ausschließlich im Outback unterwegs bist, reicht aber auch das Netz von Optus. amaysim nutzt dieses Netz.

SIM kaufen

Die SIM-Karte von amaysim kannst du in jedem Elekto-Laden oder online kaufen.

SIM aktivieren und aufladen

Du aktivierst die SIM ganz einfach online, indem du deine persönlichen Daten und deine Kreditkartendaten eingibst. Über die Kreditkarte wird die SIM-Karte dann mit deinem gewünschten Datenvolumen aufgeladen – alle Infos zu Preisen und Prozedere findet du auf der Homepage von amaysim. amaysim hat außerdem eine App, mit der du ganz leicht dein Guthaben checken und aufladen kannst.

Es ist automatisch eingestellt, dass dein Datenpaket sich alle 30 Tage erneuert. Das kannst du im Profil aber ausstellen – und solltest du am besten direkt machen, damit du es nicht vergisst.

SIM-Karte in Neuseeland: Spark

Internet ist in Neuseeland tatsächlich noch Neuland. Es gibt die drei Mobilfunkanbieter Spark, 2degrees und Vodafone. Vodafone ist der teuerste Anbieter, die anderen beiden haben ungefähr die gleichen Preise.

Die Netzabdeckung wird vermutlich bei allen gleich sein – in Neuseeland hast du entweder guten Empfang oder gar keinen. Zumindest haben wir es so erlebt. Bei Spark hast du allerdings den Vorteil, dass überall im Land Telefonzellen stehen, die als WiFi Zone dienen. Beim Kauf der SIM-Karte bekommst du sieben Tage kostenlose Nutzung dieser WiFi Zonen dazu. Dabei hast du pro Tag 1 GB Daten zur Verfügung – die sieben Tage laufen allerdings ab dem ersten Login, egal ob du die WiFi Zone jeden Tag nutzt oder nicht.

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Die SIM-Karte von Spark kannst du direkt bei deiner Ankunft am Flughafen kaufen. Wir haben 1,5 GB für 29 NZD gekauft und haben die SIM gratis bekommen. Am besten fragst du einfach nach dem besten Deal.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM-Karte wird direkt beim Kauf vom Verkäufer aktiviert und mit dem entsprechenden Guthaben aufgeladen. Brauchst du mehr Guthaben, findest du auf der Homepage von Spark eine Übersicht der Preise. Außerdem hat Spark eine App, mit der du ganz einfach dein Guthaben checken und aufladen kannst.

Es ist automatisch eingestellt, dass dein Datenpaket sich alle 30 Tage erneuert, wenn du eine Kreditkarte hinterlegt hast. Das kannst du im Profil aber ausstellen – und solltest du am besten direkt machen, damit du es nicht vergisst.

SIM-Karte in Argentinien: Claro

In Argentinien gibt es diverse Anbieter von SIM-Karten. Die größten Provider sind Claro und Movistar, die beide auch in vielen anderen Ländern in Südamerika verfügbar sind. Wir entschieden uns aufgrund des relativ günstigen Internetpakets für Claro.

SIM kaufen

Die SIM-Karte von Claro kannst du entweder für 60 ARS im Claro-Shop kaufen, oder du kaufst sie in einem der vielen Kioscos – dann kann es sogar sein, dass die SIM etwas billiger ist. In Argentinien verstehen die Verkäufer den Ausdruck SIM card nicht. Hier wird die SIM als Chip bezeichnet. Wenn du also im Laden nach einem Chip von Claro fragst, weiß jeder sofort Bescheid.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM-Karte wird aktiviert, indem du sie einfach in dein Handy legst und die Nummer wählst, die in dem beiliegenden Heftchen steht. Du musst weder deinen Namen, noch irgendwelche anderen persönlichen Daten wie Passnummer etc. eingeben.

Aufladen kannst du die SIM-Karte dann in fast jedem Kiosco. Entweder du kaufst Aufladekarten, oder du nutzt die Auflade-Terminals, die in vielen Kioscos stehen. Hier musst du nur deine Nummer eingeben und anschließend Geld in den Schlitz schieben. Einfacher geht’s theoretisch nur online, aber das funktioniert bei Claro noch nicht so richtig.

Sobald du Guthaben auf deiner SIM-Karte hast, kannst du den Internetplan buchen. Du bekommst für 20 ARS sieben Tage lang 50 MB pro Tag. Das reicht zum Navigieren etc aus, mehr Daten brauchst du unterwegs eigentlich nicht. Vor allem in Buenos Aires gibt es unzählige kostenlose WiFi-Hotspots, die du stattdessen nutzen kannst.

Du kannst dir außerdem einen Account bei MiClaro erstellen, um online sehen zu können, wie viel Guthaben du noch hast und welche Pläne du aktiviert hast. Uns wurden auf unerklärliche Weise immer mal wieder 12 ARS abgebucht, wir wissen bis heute nicht wofür. Sowas kannst du dann in deinem Account nachvollziehen, falls dein Guthaben plötzlich schon wieder aufgebraucht ist.

SIM-Karte in Bolivien: Entel

Generell ist das Internet in Bolivien eher langsam. Manchmal treibt es einen zur Verzweiflung. Auch das kostenfreie WLAN, das du in vielen Unterkünften nutzen kannst, läuft oft über mobiles Internet – und fällt entsprechend häufig aus. Entel hat eine gute Netzabdeckung und war fast immer zuverlässig, wenn wir es brauchten.

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Die SIM-Karte bekommst du an vielen Orten nur in Entel-Shops oder Internetcafés. Wenn die Kioscos mit „Tarjeta Entel“ werben, dann meinen sie damit lediglich die Aufladekarten und nicht die SIM-Karten an sich. Internetcafés gibt es in Bolivien aber wie Sand am Meer – du solltest also schnell fündig werden.

Manchmal verkaufen die Läden die SIM für 20 BOB, dann sind aber schon 10 BOB Guthaben drauf.

SIM aktivieren und aufladen

Am besten lässt du dir die SIM direkt beim Kauf vom Verkäufer aktivieren. Der wählt eine wilde Tastenkombination und anschließend kannst du die SIM mit Guthaben aufladen.

Dazu kaufst du dir entweder am Kiosco eine Aufladekarte, auf der genau steht, wie du das Guthaben auf die SIM-Karte lädst. Oder du gehst in einen Shop, sagst dem Verkäufer deine Nummer und er läd dann das gewünschte Guthaben auf deine SIM.

Anschließend kannst du dann einen Internetplan aktivieren. Auf der Homepage von Entel sind die verschiedenen Pakete inkl. Preise aufgelistet. Um ein Paket zu aktivieren, musst du *10# wählen und dann einfach den Instruktionen im Menü folgen.

SIM-Karte in Peru: Movistar

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SIM-Karten kaufen ist in Peru schwieriger als gedacht. Wir waren in einigen Movistar Shops, die zwar SIM-Karten aufladen konnten, aber keine verkauften.

In der Innenstadt von Cusco fand ich dann aber doch noch einen Movistar Shop, der SIM-Karten hatte. Auch hier musst du wieder nach einem Chip fragen. Ob der Preis Willkür war, weiß ich nicht.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM-Karte lässt du am besten direkt beim Kauf vom Verkäufer aktivieren.

Um Internet auf’s Handy zu bekommen, musst du Guthaben auf die SIM laden, das du dann in Daten umwandeln kannst. Aufladen geht in fast jedem Kiosk – manche Movistar-Verkäufer gehen zum Aufladen auch in den Kiosk nebenan, weil sie es in ihrem Laden nicht können.

Guthaben in Daten umwandeln geht mit der *515# und dann musst du einfach dem Menü folgen.

SIM-Karte in Kolumbien: Movistar

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In Kolumbien gibt es, wie in Peru, an jeder Ecke Movistar Läden. Im Gegensatz zu den peruanischen haben die kolumbianischen Läden auch alle SIM-Karten, die sie verkaufen. Also einfach in den nächsten Shop gehen und los geht’s.

SIM aktivieren und aufladen

Die SIM wird direkt vom Verkäufer aktiviert – du kannst sie aber auch aktivieren, indem du sie in’s Handy legst und irgendeine Nummer wählst.

Aufladen funktioniert wie in Peru: Guthaben bei einem beliebigen Kiosk kaufen und dann in Daten umwandeln. Dazu musst du die *611# wählen und dem Menü folgen.

SIM-Karte in Panama: Claro

Wir haben uns in Panama für Claro entschieden, weil die Preise für die Datenpakete günstiger waren als bei Movistar oder más movil. Allerdings sind die Tarife von Claro aktuell nicht besonders transparent. Die Verkäufer im Claro-Shop erzählen andere Dinge als die Homepage, was Preise und Gültigkeitsdauer angehen.

Auf der Claro Homepage findest du eine Übersicht der Preise für die verschiedenen Datenpakete. Angeblich bekommst du also für 9 USD 1,5 GB Daten. Die Dame, die uns die SIM verkaufte, sagte aber, wir hätten für 9 USD 15 Tage unbegrenzten Internetzugang. Wir konnten nicht wirklich rausfinden, was stimmt, weil wir die auf der Homepage angegebenen 1,5 GB nicht ausgenutzt haben.

SIM kaufen

Die Claro SIM-Karte bekommst du im Claro-Shop und an vielen kleineren Claro Verkaufspunkten.

SIM aktivieren und aufladen

Du kannst die SIM-Karte direkt vom Verkäufer aktivieren lassen.

Aufladen solltest du sie aber lieber selbst. Wir haben auch das Aufladen von der Verkäuferin machen lassen und haben so 7 USD verloren, weil die Dame nach dem Neustart des Handys die mobilen Daten nicht ausgestellt hatte – so wurden die aufgeladenen Dollar direkt vom Datennetz gefressen.

Für’s Aufladen kaufst du dir einfach Karten im Wert von X USD, rubbelst den Aufladecode frei und wählst die *106*Aufladecode#. Das Datenpaket aktivierst du anschließend mit einer SMS an die 464. Welches Datenpaket welche SMS erfordert steht auf einer kleinen Übersichtskarte, die du zusammen mit der SIM-Karte bekommst.

Internet in Kuba: ETECSA WLAN Hotspots

In Kuba gibt es noch kein mobiles Internet, dafür aber seit ein paar Monaten WLAN Hotspots über das ganze Land verteilt.

Um die Hotspots nutzen zu können, musst du dir eine „Tarjeta de Navigacion“ besorgen. Auf der Karte stehen ein Zugangscode und ein Passwort, mit dem du dich im WLAN einloggen kannst. Eine Stunde Internet kostet zwischen 2 CUC und 6 CUC – je nachdem, wo du deine Tarjeta kaufst.

Der Anbieter der Hotspots heißt ETECSA und hat diverse Shops in den großen Städten. Hier bekommst du eine Stunde Internet für 2 CUC. Auf den Plätzen, an denen die Hotspots installiert sind, werden die Karten natürlich auch verkauft – dann von gewieften Kubanern für 3 CUC. Die großen Hotels, die mit einem Hotspot ausgestattet sind, sind die größten Abzocker – sie verkaufen eine Stunde für ca. 6 CUC.

Das Internet eignet sich aktuell nur zum surfen und Kontakt nach Hause – für alles andere ist es leider noch zu langsam.

Hast du weitere Infos, die ich in die Übersicht mit aufnehmen sollte? Dann rein damit in die Kommentare!

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